St. Martin – Ebershausen
Unser Team
Erwin Joas
Kirchenpfleger
Markus Steidle
Pfarrgemeinderatsvorsitzender
Maria Heiligensetzer
Mesnerin
Pfarrgemeinderat
vordere Reihe von links nach rechts: Steidle Markus, Schorer Lara, Mayer Michaela
hintere Reihe von links nach rechts: Ries Rebecca, Lecheler Michaela, Czernin Claudia, Heiligensetzer Florian
(es fehlen Keller Sandra und Müller Theresa)
Aufgaben des Pfarrgemeinderats
Als Laiengremium kümmert sich der Pfarrgemeinderat um die Entwicklung und Seelsorge der Pfarrgemeinde. Er steht beratend und beschließend bei Fragen den Hauptamtlichen (Pfarrer, Kaplan, pastorale Mitarbeiter) zur Seite und gestaltet das Leben innerhalb der Gemeinde mit verschiedenen Projekten aktiv mit, wie zum Beispiel:
- gemeinsame Gottesdienste
- Geburtstagsbesuche
- Andachten, Wortgottesfeiern
- Glaubenskurs
- Pfarrfeste
- kirchliche Prozessionen
- Mithilfe bei der Vorbereitung zur Erstkommunion oder Firmung
- Pfarrfamiliennachmittage
Der Pfarrgemeinderat tagt regelmäßig, um über wichtige Themen zu beraten, Entscheidungen zu treffen und die Umsetzung von Projekten zu überwachen.
Die Mitglieder werden für 4 Jahre gewählt.
Kirchenverwaltung
von links nach rechts: Joas Erwin, Steidle Markus, Kraus Michael, Strobel Wilhelm, Link Bernhard (es fehlt Schmid Josef)
Aufgaben der Kirchenverwaltung
Die Kirchenverwaltung ist für die organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten einer Pfarrei zuständig.
Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:
• Verwaltung der Finanzen (Haushaltsplanung, Buchführung)
• Betreuung von Immobilien und kirchlichem Eigentum
• Organisation von Personalangelegenheiten (z.B. Mitarbeitende, Ehrenamtliche)
• Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen und Gottesdiensten
• Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher und kirchenrechtlicher Vorschriften
Kurz gesagt sorgt die Kirchenverwaltung dafür, dass der Kirchenbetrieb reibungslos funktioniert.
Über unseren Kirchenpatron St. Martin
St. Martin
Beim Heiligen Martin handelt es sich der Legende nach um einen gallischen Soldaten, geboren um 316/317 in Szombathely (Ungarn) der sich mit 18 Jahren Taufen ließ und die Armee verließ. In Ligugè (Frankreich) errichtete Martin das erste abendländische Kloster und missionierte bis zur Donau hin. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof von Tours (Frankreich) geweiht. Martin starb am 8.November 397 auf einer Seelsorgereise nahe Tours. Berühmt wurde er vor allem durch die Mantelteilung, als Martin einem frierenden Bettler die Hälfte seines Umhangs schenkte. Der Arme sollte sich ihm später als Christus im Traum erscheinen.
Gedenktag: 11. November
Geschichte der Kirche St. Martin
15. Jh.
Erbauung der heutigen Kirche
1433
erstmalige Erwähnung der Pfarrkirche Eberhausen in den Büchern des Kloster Roggenburg
1500
Das Patronatsrecht geht an das Kloster Roggenburg über.
1581
Jakob Graf Fugger zu Kirchberg-Weißenhorn kauft den Ort samt dem Patronatsrecht
1692
Die Kirche wird Besitz des Franziskanerinnen Kloster in Klosterbeure
1700
Umgestaltung der gotischen Ausstattung in eine Barocke Form
1736
Frühmeßstiftung der Eheleute Kienle zur Finanzierung eines Frühmeßpfarrers
1739
Anbau der Sakristei und Eröffnung des Oratorium oberhalb der Sakristei
1750
Renovierung der Kirch
1803
Eberhausen kommt zum Deutschen Orden.
1865
Die barocke Innenausstattung wird durch eine Ausstattung im neubarocken Stil ersetzt
1913
Neugestaltung des Innenraumes nach Plänen von Carl Bauer. Neubarocke und Jugendstilelemente beherrschten nun das Bild. Einbau Hochaltar mit der Figur des Hl. Martin mit dem Bettler sowie 2 neue Seitenaltäre. Einbau der Orgel und des Uhrwerks der Kirchturmuhr, die heute noch ihren Dienst tun.
1950
Sanierung Turmdach und Einsatz eines neuen Glockensatzes mit 4 Glocken.
1961
Austausch der Dachplatten auf dem Kirchenschiff
1964
Die alte Einrichtung der Sakristei wurde entfernt und mit neuen Möbeln und einem Beichtstuhl ausgestattet.
1968
Innen- und Außenrenovierung der gesamten Kirche mit Anbau der Beichtkapelle am Westflügel. Innenausstattung in der Epoche der modernen Zeit.
1996
Auflösung des Pfarramts Ebershausen und Zusammenlegung mit dem Pfarramt St. Michael Krumbach und der Pfarrei in Niederraunau zu einer Pfarreiengemeinschaft
2007
Außenrenovierung der Kirche bis 2009
2008
Abriss und Neubau der Sakristei
2009
Neubau der Friedhofmauer
2014
Innenrenovierung nach dem künstlerischen Gesamtkonzept von Anne Hitzker-Lubin
2015
Neugestaltung Eingangsbereich nach Plänen des Architekturbüros Hofmann & Dietz.
2016
Einweihung der Orgel durch Pfarrer Josef Baur nach achtmonatiger Renovierung
2020
Sanierung der Aussegnungshalle und deren Umfeld.
2023
Errichtung der PG Krumbach St. Michael mit den Pfarreien: Aletshausen, Ebershausen, Krumbach St. Michael, Niederraunau, Waltenhausen und Winzer
Unsere Kirche in Ebershausen
Unsere Kapellen in Ebershausen
St. Ulrich und Vitus Seifertshofen
Im Westen des Ortes, auf einer Anhöhe gelegen, steht stolz die Kath. Filialkirche St. Ulrich. Der Chor der Kapelle ist eingezogen, querrechteckig, mit eingezogener, halbrunder Apsis und Spiegeldecke. Das Langhaus, ein Saal zu drei Achsen, einer Spiegeldecke und, mit eingezogenen, rundbogigen Fenstern. An der Nordseite ein Fenster, das von der schlichten, gefelderten Empore überschnitten wird. Die barocke Grundausstattung des 1731 errichteten Gotteshauses ist weitgehend erhalten geblieben. Das Hochaltarbild zeigt den Bischof Ulrich wie ihm ein Engel vom Himmel das „crux victorialis“ reicht. Das „Siegeskreuz“ erinnert an die Schlacht auf dem Lechfeld 955. Die Kreuzwegbilder sind aus der Zeit des mittleren 18 Jh.
St. Wendelin Waltenberg
Erbaut in den 1960er Jahren.
Besonders sehenswert: Glasfenster von Georg Hofmeister – Aussendung des Hl. Geistes.
St. Wendelin Waltenberg
Die Kapelle in Waltenberg wurde im 18. Jh. erbaut. Ein Rechteckraum mit eingezogener Halbkreisapsis und Spiegeldecke mit profilgesäumter Voute. Im Schiff ein eingezogenes, rundbogiges Fenster. Die schlichte Malerei an der Decke stammt aus der Zeit Ende des 19 Jh. Der Renaissancealtar, Anfang des 18 Jh. aus Holz wurde im 19 Jh. neu gefasst. Die zwei gefasten Holzfiguren der Kreuzigungsgruppe an der Südwand, Johannes der Evangelist und Maria, stammen aus der Zeit Ende des 15 Jh. Anno 1972 wurde die Kapelle renoviert. Eine weitere Außen- und Innensanierung erfolgte in den Jahren 2012 und 2013
